Der BIEST//BOOSTER ist ein Hightech-Produkt, man möchte es kaum glauben, da es sich doch um ein wirkliches Naturprodukt handelt. Biestmilch ist durch und durch natürlich, und auch die in ihm enthaltenen 100 mg Coffein stammen aus dem natürlichen Coffeinextrakt der Guaranafrucht.
Die Matrix ist aus einem Dextrosederivat. Was den Booster letztlich zu einem Hightech-Produkt macht, ist die Kunst 4 Gramm Biestmilch und 500 mg Guaranaextrakt in eine genießbare, möglichst kleine Form zu bringen.
Der Gedanke ein Produkt zu gestalten, das der Biestmilch zum Durchbruch verhelfen sollte, geisterte schon lange durch unsere Biester-Köpfe. Schon zu Beginn unserer Biestmilchgeschichte im Jahr 2000 hatten wir an einen Drink gedacht, jedenfalls an etwas, das den Effekt der Biestmilch unvermittelt erzeugen kann.
Denn Biestmilch in ihrer natürlichen Form benötigt Zeit, bis sie ihre volle Wirkung entfaltet. Nun leben wir allerdings in einer Zeit, die es mit der Geduld nicht mehr so hält. Das spüren wir mit Biestmilch oft schmerzlich. Nachdem wir einige Jahre der Erfahrung mit Biestmilch gesammelt hatten, drängte sich uns die Idee von einem Biestmilch-Produkt für Ungeduldige erneut auf. Wir wussten inzwischen besser über »sie« bescheid und konnten uns an das Design eines neuen Produktes heranwagen.

Einstweilen wussten wir, dass Biestmilch in einer Menge von 4 Gramm die Stimmung hebt und bei verschiedensten Erkrankungen den Allgemeinzustand verbessert. Guarana ist Ihnen allen ja gut als natürlicher Coffeinextrakt und Stimulans bekannt.
Nun war das Konzept eigentlich geboren, und damit begannen auch die Probleme, die in der Regel immer dann beginnen, wenn man sich von der Plastizität der Gedankenwelt in das wirkliche Leben bewegt. Da sträubte sich plötzlich das Biestmilchpulver, das Sorbit, die Form, die Struktur, der Geschmack, die Löslichkeit, Brüchigkeit und Stabilität... eine Vielzahl an Variablen tauchten plötzlich auf und stellten die Gedankenkonstruktion auf die Probe.
So entstand im April 2006 ein Granulat, welches sich in der notwendigen Menge weder essen noch schlucken ließ. Es quoll im Mund und schäumte wunderlich auf, verleitete den Beobachter zu einem herzlichen Lachen.
Nachdem wir bereits in der Riegelentwicklung erprobt waren, entstand als nächstes ein Riegel mit einer Menge von 4g Biestmilch und 500mg Guarana. Der kleine Biestbooster-Riegel lag im Juni 2006 vor. Er schmeckte nach Bitterorange, war zwar etwas hart, aber letztlich schmeckte er uns, aber offensichtlich nur uns, ganz gut.
Eine Verfeinerung mit Schokoguss führte dazu, dass der Booster eine Genüsslichkeit erreichte, die der Gesundheit zu schaden drohte. Denn Guarana im Übermaß bringt denn Organismus in verzweifelte Wallungen. Wir nahmen Abstand von dieser Boosterform.
Als Riegel wollten wir ihn auch nicht präsentieren, da er dann mit dem schier unüberschaubaren Markt der Riegel verglichen würde. Der Booster aber ist einzigartig, unvergleichlich, also machten wir uns auf in die nächste Testphase.
Im September dann hatten wir dann die erste ansprechende Tablette, einen quadratischen Klotz vor uns. Er wurde auf der Basis von Sorbit als Matrix geformt. Sorbit war einmal aufgrund seiner in größeren
Mengen abführenden Wirkung nicht unbedingt so gut geeignet.
Außerdem hat Sorbit eine zu schmale Bandbreite, was die Festigkeit anbelangt. Die Maschine gab den Geist einmal deshalb auf, weil ihr der Klotz einfach zu dick war, ihr das Sorbit bei leichter Varianz des Pressdrucks sofort den Gar ausmachte. Unverzüglich entstanden steinharte Briketts, mit denen man jemanden hätte erschlagen können.

Das Ergebnis dieser Denk- und Versuchsprozesse war die erste Version des Octogons. Die Experimente dauerten von Februar bis April 2007. Bahnbrechend für die Entwicklung des Boosters war mit Emdex die Wahl einer neuen Matrix. Emdex ist ein hochmodernes Dextrosederivat und speziell für den Booster eine viel bessere Matrix als Sorbit. Geschmack und Mundgefühl konnten so ebenfalls verbessert werden.
Endlich, nach Serie 8 bis 10, war ein Endprodukt gelungen, das in eine breiter angelegte Testphase gehen konnte. Allerdings war die Festigkeit der Tablette immer noch ungenügend und stellte uns beim Verpacken vor Probleme. Im Siegelrandbeutel brach das Octogon leider zu oft entzwei.
Beim Essen des 7,8 g schweren Boosters kam es auch immer noch zu dem von uns als “Erstickungssekunde” bezeichneten Geschmacks- und Munderlebnis.
Anstelle von Biestmilchpulver setzten wir in dieser Versuchsreihe “Colostrum agglomeriert” ein und siehe da, plötzlich war er fest, der Booster und zudem gut kaubar.
Serie 11.1 und 11.2 waren Variationen dann nur noch um den Geschmack, das Mundgefühl und die “Essbarkeit” zu optimieren und dann mit dem Booster 11.2.4. war die Entscheidung gefallen. Der Biest//Booster war fertig.
Eine erste Fertigung von 4200 Stück im August 2007 zeigte, dass alles passte.