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Unterwegs auf den Diskursfäden der Biestmilch

Eine Substanz sucht ihren Weg zwischen Naturwissenschaften und Naturheilkunde

Wenn ich an dieser Stelle beginne, die Geschichte der Biestmilch aufzurollen, so betreten sehr schnell eine Reihe von Akteuren die Szene, die alle entsprechend ernst genommen werden wollen. Zu diesen gehören die Naturwissenschaften, die Naturheilkunde, das Alltagswissen oder die Erfahrung und auch das Marketing und die Gesetzgebung sind mit eingewoben.
   Nachdem wir ja eigentlich die Erfinder der Biestmilch sind, also ihren Anfang markieren, und somit eine Art Präzedenzfall »Biestmilch« darstellen, kann ich uns bei diesen Ausführungen nicht vernachlässigen. Es würde ein Anschein von Objektivität erweckt, der von vornherein fragwürdig erscheinen muss. Ich stelle deshalb voran, dass es eine Biestmilch-Historie aus den letzten Jahrhunderten gibt und eine Biestmilch-Historie, die eng mit uns verknüpft ist. Biestmilch und ihr Erklärungsprinzip vertragen die Subjekt-Objekt-Differenz ohnehin nur schlecht. Aber dazu in Kürze später.

Regeln der Regulation

In jedem lebenden Organismus erzeugen Regulationsprozesse  Gleichgewicht und erhalten Differenzen aufrecht. Stoppt die Regulation, folgt der Tod.
Regulation fortgesetzt

Bewegen, Wahrnehmen, Handeln

Modulation erzeugt Differenz und macht Wahrnehmen erst möglich. Modulieren ist eine Möglichkeit, Zustände komplexer Systeme zu verändern.

Idee der Zirkularität

»Cybernetics is a way of thinking, not a collection of facts.«
»It might be an art, or a philosophy, a way of life.«
Für Liebhaber