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Mit Chris McCormack und Nicole Leder wollten wir diesmal groß auftrumpfen

Seit 2002 komme ich nach Hawaii. Eigentlich hatte ich 2007 gar nicht die Absicht dies zu tun. Aber dann kam der BIEST//BOOSTER und die Idee von Biestmilch's Seven und alles änderte sich.
   Im Juli 2007 beschlossen wir unser neues Produkt den BIEST//BOOSTER anlässlich der Triathlon-Weltmeisterschaft in Kona, Big Island, Hawaii einzuführen. Im Rahmen unserer Möglichkeiten bereiteten wir alles sehr gut vor. Wir waren irgendwie zu der Überzeugung gekommen, dass es unser Jahr sein müsste. Chris McCormack ging mit riesigen Siegenchancen als BIEST//Athlet an Start, ebenso Nicole Leder als Europameisterin auf der Langdistanz, die immer hervorragende Presse in Deutschland geniesst.
   Und es kam alles fast ganz anders – außer dass Chris das Rennen gewann, waren diese Wochen auf der Insel voll von Überraschungen. Es war eine Situation, die drei von uns auf der Insel eine wahre Feuerprobe war. Wir bestanden sie. Biestmilch's Seven erster Coup war somit erfolgreich.

Unsere Aufnahmen vom Tag des Rennens und von Chris' Sieg

Wir jagen DHL hinterher

Werbespot

Mit Nicole Leder und Chris McCormack in den Hauptrollen.
Schnell haben wir ein kleines Treatment geschrieben und los ging's. Improvisation pur.
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Am Vorabend
des Rennens

Wir müssen auffallen, aber wie? Wir bescheiben die Straße und plakatieren an markanten Punkten der Strecke.
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Allgemeines Durchatmen

Während Erfolge genossen und Misserfolge betrauert werden, versuchen wir uns nochmals in Szene zu setzen, diesmal mit Booster.
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Was für ein Glück, dass uns der BOOSTER nicht rechtzeitig auf Hawaii erreichte oder Not macht erfinderisch

So dachten wir, dass wir in diesem Jahr bestens aufgestellt wären. Auch mit Hannes-Hawaii-Tours war uns noch kurz davor eine Kooperationsvereinbarung gelungen. Was sollte noch schief gehen? Wir ahnten nicht, was noch alles passieren würde.
   Und es kam noch schlimmer! Ja, eigentlich kam das für eine solche Situation gemeinhin als das Schlimmste überhaupt erachtet wird, unsere Booster, die wir mit DHL auf den Weg gebracht hatten, kamen erst nach 6 Wochen nach Hawaii. Natürlich war uns nicht der Luxus vergönnt auf sie zu warten. Folglich trafen wir erst Mitte November in Wiesbaden wieder aufeinander.
   Was taten wir also auf diese paradiesischen Insel ohne unsere Ware? Sie werden es nicht glauben, aber heute im Nachhinein betrachtet, war es vielleicht sogar ein Segen, dass wir auf uns angewiesen waren, auf unseren Erfindergeist. Damals im Oktober auf dieser großartigen Insel, deren Großartigkeit wir kaum wahrnehmen, so in Atem gehalten waren wir, um aus den Gegebenheiten noch das Beste zu machen.
   So erfanden wir die Geschichte vom letzten Booster auf der Insel, die ja letztlich gar nicht erfunden war. Erst am Tag des Rennens erreichte uns noch eine kleine Menge aus dem fernen Deutschland. Klein Benni aus unserem österreichischen Büro flog Non-stopp zu uns und brachte uns eine Notration. Er traf ein als Chris gerade vom Rad auf die Laufstrecke wechselte.