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Hier die am häufigsten gestellten Fragen. Nicht auf alle kennen wir befriedigende Antworten.

Was ist Biestmilch?

Biestmilch ist die erste Milch der Mutter für ihren Nachwuchs. Sie nährt das Neugeborene in den ersten Tagen. Biestmilch oder Vormilch, Kolostralmilch oder Erstmilch, wie sie auch genannt wird, enthält alle Biomoleküle, die ein gerade geborener Organismus benötigt. Zellen, Organe und Organsysteme werden von Biestmilch ins Leben außerhalb des Mutterleibs gestoßen.
Biestmilch als Starterkit? Vielleicht ja!

Warum heisst Biestmilch Biestmilch?

Die Sprachwurzel ist indogermanisch. Der Biest oder Biestmilch hieß diese erste Milch bei uns schon im Althochdeutschen. Bauch, Busen, Brustkorb, in Pausch und Bogen haben denselben Wortstamm. In der Schweiz, im ländlichen Raum Süd-und Nordeutschlands ebenso wie in Holland spricht man auch heute noch von Biestmilch. Im Englischen heisst es übrigens beestings.
Der weithin geläufigere Begriff Colostrum ist lateinischen Ursprungs.

Ist Biestmilch so etwas wie Stutenmilch?

Stutenmilch ist keine Erstmilch bzw. Biestmilch. Stutenmilch ist die reguläre Milch des weiblichen Pferdes. Pferde liefern bei vergleichbarer Körpergröße ca. 10% der Milchmenge von Kühen. Stutenmilch wird wie Rohmilch nicht behandelt. Sie wird nach dem Melken gefiltert, abgefüllt und schockgefroren.

Seit wann kennt man Biestmilch?

Biestmilch ist uralt und hat Säuglingen über alle Arten hinweg das Überleben seit Jahrtausenden gesichert. Biestmilch hat sich zudem in den letzten Jahrzehnten zumindest im Rahmen der Debatten um das Stillen wieder eine Position erkämpft. Neueste Studien dokumentieren ihre Bedeutung für die Allergieprävention.

Wie und wozu hat man früher Biestmilch genommen?

Von unseren Vorfahren wurde Biestmilch wie Frischmilch gertrunken, so wie sie aus dem Euter der Kuh fliesst. Frische Biestmilch bzw. Kolostralmilch darf bei uns nicht in den Verkehr gebracht werden.
Schon in früheren Zeiten war Biestmilch den Kranken und Schwachen sowie den Kindern und Alten vorbehalten.

Wie wirkt Biestmilch?

Biestmilch entfaltet ihre Wirkung im Milieu zwischen den Zellen. Sie moduliert unsere Befindlichkeit in Abhängigkeit vom Ausgangszustand, d.h. ein überaktiver Organismus wird gedämpft, ein Organismus mit Organen und Organsystemen von zu geringer Aktivität wird stimuliert.
Die Wirkung der Biestmilch macht so z.B. in einer Stärkung des Immunsystems bemerkbar.

In welchen Lebenssituationen sollte man Biestmilch nehmen?

Biestmilch kann man eigentlich immer nehmen.
Gleichgültig ob zur Stärkung des Immunsystems, ob bei Erkrankungen oder zur Vorbeugung.

Wer sollte Biestmilch nicht nehmen?

Lediglich bei einer sehr stark ausgeprägten Laktoseunverträglichkeit (Milchzucker)  sollte man mit geringen Mengen (150 bis 300 mg/Tag) beginnen und durch Einschleichen bzw. langsames Erhöhen der Menge die Verträglichkeit ausloten.

Warum verordnet mir mein Therapeut keine Biestmilch?

Biestmilch ist kein Arzneimittel, sondern ein Lebensmittel. Was für Naturheilmittel generell gilt, gilt auch für Biestmilch. Sie ist nicht erstattungsfähig. 

Welches Biestmilch-Produkt soll ich nehmen?

Es sind keine grundsätzlichen qualitativen Unterschiede in der Wirkungsweise der verschiedenen Biestmilch-Produkte dokumentiert.
Der eine mag lieber Kautabletten kauen, der andere mag lieber Kapseln. Biestmilch sollten Sie jedenfalls so auswählen, dass sie sich harmonisch in Ihren Lebensrhythmus einfügt, denn Sie sollten sie unbedingt regelmäßig nehmen.
Die Kapseln eignen sich besonders gut zur feinen Mengenabstimmung. Denn in heiklen Fällen mag auch einmal nur ein halbe Kapsel Biestmilch angezeigt sein.
Kautabletten sind für unterwegs ideal, da sie einzeln verpackt sind. Ihre Einnahme gestaltet sich unkompliziert.
Die Trinklösung benötigt die meiste Zuwendung, da sie einmal geöffnet im Kühlschrank aufbewahrt werden muss und dann zügig aufgebraucht werden sollte. Die Trinklösung ziehen häufig Menschen vor, die ohnehin schon viele Tabletten schlucken müssen.

Sind Unverträglichkeiten mit Biestmilch bekannt?

Biestmilch ist in der Regel sehr gut verträglich. Leidet man an einer Laktose  (Milchzucker)-Unverträglichkeit muss auch bei Biestmilch sehr vorsichtig begonnen werden. Ob Biestmilch vertragen wird oder nicht, hängt davon ab, wie stark ausgeprägt die Laktose-Unverträglichkeit ist. Wenn Sie beispielsweise die Milch im Kaffee vertragen, dann können Sie Biestmilch ebenfalls ohne Bedenken zu sich nehmen. Biestmilch.com ist laktosereduziert. Sie enthält nur noch 5% bis 7% der Laktose, die in Milch enthalten ist.
Wenn Sie einen sehr empfindlichen Magen-Darm-Trakt haben, dann sollten Sie mit kleinen Mengen Biestmilch beginnen und die Verzehrmengen langsam steigern, z. B. mit einer Kapsel beginnen und langsam steigern: die ersten drei Tage eine Kapsel, die nächsten drei Tage zwei Kapseln, danach 3 Kapseln. Vor allem dann, wenn Sie an Darmregulationsstörungen leiden oder dazu neigen, können zu Beginn der Einnahme Blähungen und/oder leichte Durchfälle auftreten.
Diese Probleme bilden sich aber sofort zurück, sobald Sie die Einnahme abbrechen. Wenn Sie mit der Einnahme fortfahren, hören diese Probleme in der Regel eine paar Tage nach Beginn der Einnahme auf.

Kann man Biestmilch bei Kuhmilchallergie nehmen?

Biestmilch ist grundsätzlich für Menschen mit Kuhmilchallergie geeignet. Allerdings empfehlen wir mit kleinen Mengen zwischen 150 und 300 mg täglich zu beginnen (½ bis 1 Kapsel am Tag). Bis heute wurde uns nur eine einzige Episode mit Verdacht  einer allergischer Reaktion auf Biestmilch bekannt. Die Kundin war extreme Allergikerin. Es gab beinahe nichts mehr, worauf sie nicht allergisch reagierte.

Eignet sich Biestmilch für Schwangere?

Biestmilch ist als Erstmilch ohne jegliche Zusätze für Schwangere bestens geeignet. Es spricht nichts gegen den Einsatz von Biestmilch während der Schwangerschaft, um das Immunsystem von Mutter und Kind zu stabilisieren.

Was ist zum Einsatz von Biestmilch bei Neugeborenen zu halten?

Heute kommen bereits viele Neugeborene mit angeschlagenem Immunsystem zur Welt. Sie leiden an Neurodermitis, an Allergien oder Infektanfälligkeit. Biestmilch hat sich vor allem bei den Allerkleinsten und ihren Eltern schon einen sehr guten Namen gemacht. Biestmilch ist die natürlichste Behandlung, die man einem Säugling angedeihen lassen kann. Erhält er/sie doch von seiner Mutter ebenfalls Biestmilch, ohne Schaden zu nehmen.

Welche Bedeutung kommt der Speziesdifferenz zwischen Mensch und Tier zu?

Ob wir Biestmilch von der Kuh, von der Ziege, vom Menschen oder anderen Säugetieren betrachten, die Unterschiede sind marginal und unerheblich. Denn die Moleküle in lebenden Organismen sind sehr flexible plastische Teilchen, und haben ganz und gar keine starren Formen. Sie wandeln sich ständig und sind für Interaktionen und Kommunikation wie geschaffen.
Je tiefer die Molekularbiologie in die Struktur der Moleküle vordringt, desto weniger bedeutend sind die artspezifischen Strukturunterschiede der Moleküle. Die Form eines Moleküls bestimmt seine Funktion, dabei ist es nicht so wichtig, ob es sich um ein Kohlenhydrat oder Eiweißmolekül handelt.
Der Formenraum der Sekundär- und Tertiärstrukturen, das heisst, die Faltungen der Moleküle im Raum sind begrenzt, verglichen mit der schier unendlichen Menge an verschiedenen Sequenzen der Primärstrukturen. In diesem endlichen Formenraum kann jedes Molekül mit jedem interagieren. Nicht immer sind die Kontakte zwischen den Molekülen optimal, aber meistens genügt auch eine sanfte Berührung ausreichend vieler Moleküle, um ein Signal zu senden. Wird ein Signal gesendet, dann kommt es auch zu einer Wirkung. So scheinen sich Biestmilchmoleküle z. B. von der Kuh wenig darum zu kümmern, in welches Lebewesen sie gelangen. Auch bei Leguanen wird Biestmilch erfolgreich eingesetzt.

Besteht ein grundsätzlicher Unterschied zwischen Biestmilch der Kuh und der Ziege?

Nein, die Biestmilch der Säugetiere unterscheidet sich nur unwesentlich voneinander. Bei der Ziegenbiestmilch unterscheidet sich allein die Fettfraktion von der der Kuh. Sie besteht aus feineren Tröpfchen als bei der Kuh. In den Biestmilchprodukten ist jedoch das Fett bis auf einen kleinen Rest (ca. 2%) bereits entfernt. Denn Biestmilch mit einem hohen Fettgehalt würde sehr rasch ranzig werden.

Wie verträgt sich Biestmilch mit der Einnahme von Antibiotika?

Antibiotika sind Substanzen, die das Wachstum von Bakterien stoppen oder Bakterien abtöten. Die zerstörten Bakterien müssen von Immunzellen weggeräumt werden, manch ein Bakterienbestandteil wirkt zudem selbst toxisch und kann Krankheitssymptome auslösen. Um sich von einer bakteriellen Infektion zu erholen, sind Antibiotika allein folglich oft nicht ausreichend. Zum Gesundwerden gehört ebenso ein intaktes Immunsystem. Deshalb liegt es eigentlich auf der Hand, Antibiotika und Biestmilch zu kombinieren.

Sind für Biestmilch Wechselwirkungen mit anderen Behandlungsmethoden bekannt?

Biestmilch lässt sich gut mit unterschiedlichen Behandlungsmethoden kombinieren. Besonders positive Erfahrungen liegen für die Kombination mit homöopathischen Heilmitteln, Akupunktur und Schüsslersalzen vor. Biestmilch sollte nicht zusammen mit Substanzen eingenommen werden, die die kleinen aktiven Eiweißmoleküle in der Biestmilch zerstören. Deshalb ist die kombinierte Einnahme mit Enzympräparaten nicht zu empfehlen. Diese sollten zeitversetzt (2 bis 3 Stunden) eingenommen werden.

Wie lange sollte man Biestmilch einnehmen?

Diese Frage lässt sich nicht einfach beantworten. Wie lange Sie Biestmilch nehmen sollten, hängt sehr stark davon ab, warum Sie Biestmilch überhaupt nehmen. Ohne an dieser Stelle zu sehr ins Detail zu gehen, lässt sich ganz allgemein sagen, dass Sie sich mindesten für eine 3-Monatskur mit Biestmilch entscheiden sollten. Gleichgültig, warum Sie sich für Biestmilch entschieden haben, Sie nutzen dann in jedem Fall ihr vorbeugendes Potenzial.

Bekommt das Kälbchen auch noch genug Biestmilch?

Ja!
Milchkühe produzieren einen Überschuss an Biestmilch von mindestens 70%. Bitte bedenken Sie, dass dieser wertvolle Stoff von vielen Landwirten einfach achtlos entsorgt wird. Unsere Biestmilch kommt aus Neuseeland. Kein Farmer opfert für den Verkauf von Biestmilch sein Kalb. Das Kalb ist seine Existenz, seine Zukunft. Liebevoll achtet er auf seine Gesundheit. Man achtet das Rindvieh als klug und sensibel.

Wenn Sie mehr über Biestmilch erfahren möchten:

Rufen Sie uns an, senden Sie uns eine eMail oder ein Fax.

Tel. +49 611 976510
Fax +49 611 97651-25

biestmilch@biestmilch.com


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Gesundheitspraline e.V., Verein zur Erhaltung in Vergessenheit geratener Lebensmittel
www.gesundheitspraline.de