Modulieren ist verändern
Stress abpuffern: Belastbarkeit in Grenzen verändern
»Kannst du mir vielleicht erklären, was Ihr mit Stressmodulation eigentlich meint?«
»Ich versuch's einmal. Nach den ersten zwei Jahren, als wir langsam begannen, Biestmilch etwas besser zu verstehen, waren wir noch ganz auf das Immunsystem fokussiert. Allerdings fiel uns bald auf, dass, wenn man Biestmilch einnimmt, Dinge passieren, die irgendwie jenseits von dem liegen, was man so gemeinhin mit dem Immunsystem assoziiert. Zu diesem Zeitpunkt entstand unser Begriff der Breitband-Immun-Modulation.
Dann habe ich mich zunehmend mit dem Thema Stress und Stress-System befasst. Und irgendwie wurde mir dann klar, dass Biestmilch nichts anderes tut, als das Stress-System modulieren, sprich positiv beeinflussen. Noch Fragen?«
»Natürlich! Aber vielleicht kommt ja später noch mehr Licht ins Dunkel.«
»Das hoffen wir sehr!«
Hörst du den Pfeifton?
Sie kommt ins Zimmer, zuckt kurz zusammen und fragt ihn, der schon stundenlang vor seinem Computer sitzt:
»Hörst du diesen Pfeifton? Was ist das, tut richtig weh im Ohr.«
Er, »nein, ich höre nichts, habe mich wahrscheinlich schon daran gewöhnt.«
Wenn sie lange genug im Raum gewesen sein wird, hört sie den Ton auch nicht mehr.
Oder aber, der Ton wird moduliert, das heisst verändert, dann wird auch er ihn wieder hören.
Die Sucht auf Schokolade
süchtig und dick... Biestmilch macht aktiver, hebt die Stimmung, aber macht nicht dick und hat noch viele andere Vorteile.
Schokolade enthält biogene Amine, Koffein, Theobromin und Cannabinoide (Anadamid), die als potentielle Suchtauslöser in Frage kamen. Alle verdächtigten Substanzen sind jedoch auch in zahlreichen anderen Lebensmitteln enthalten. Ein übermäßiges Verlangen konnte in Experimenten ebenfalls mit weißer Schokolade gestillt werden.
Die diskutierten Substanzen der Schokolade stammen jedoch aus der Kakaobohne, sind in weißer Schokolade also gar nicht vorhanden. Bei der Aufnahme von purem Kakaopulver in Kapselform, konnte die Wirkung von Schokolade nicht erreicht werden. All diese Erkenntnisse sprechen dafür, dass es sich bei der Sucht nach Schokolade nicht um ein pharmakologisches Phänomen handelt.
Die süchtig machende Wirkung lässt sich demnach nicht auf die einzelnen Inhaltsstoffe zurückführen.



