AKTIV VORBEUGEN BEVOR DIE WÜRFEL GEFALLEN SIND

Tiefer greifende Veränderungen benötigen Zeit.

Da alle Zukunft ungewiss ist, werden wir selbstverständlich nie wirklich wissen, was gewesen wäre, wenn wir bestimmte Entscheidungen in unserem Leben anders getroffen hätten. Doch die vielen Beispiele, über die wir lesen oder die wir selbst erleben, beweisen letztlich, dass vorbeugend handeln, unser Leben und unser Altern verändert.

Vorbeugen erhöht die Wahrscheinlichkeit, an Altersschwäche zu sterben.
 Vorbeugen ist Lebensstil und nicht Vorsorgemedizin.

Vorbeugen steht für eine Geisteshaltung und nicht für eine einzelne Entscheidung dann und wann. Vorbeugen ist ein Prozess über Jahre. Bis wir spüren, dass sich unser Körperaufbau wie Muskeln und andere Gewebe verändern, der Organismus insgesamt stabiler wird, unsere Immunität und unsere Stressresistenz besser, braucht Zeit, Geduld und ein gutes Körpergefühl. 

Wenn wir jung sind, verzeiht der Körper vieles, die kleinen wie die großen Missgeschicke. Das Potenzial zur Regeneration, Anpassung und Veränderung ist sehr groß. Aber auch der junge Organismus hat seine Grenzen. Das müssen wir traurig bei den vielen übergewichtigen Kindern mit Bluthochdruck und Diabetes erkennen. Den „Rückwärtsgang“ einzulegen, ist immer noch möglich, aber umso älter wir werden, desto langsamer erfolgen die Regenerationsprozesse. Mit dem Alter werden wir alle starrer. 

Dennoch, wenn Sie einmal versuchen drei Wochen konsequent Ihren Lebensstil zu ändern, also auf Essen, Bewegung, Schlaf und Entspannung achten, werden Sie bemerken, dass Sie sich verändern, dass Sie sich deutlich besser fühlen. 

 

Biestmilch ist eine Substanz, die vorbeugende und heilende Wirkungen vereint. Mit Ihrer die Stimmung aufhellenden Wirkung ist sie bestens dazu geeignet, Sie auf dem Weg Ihren Lebensstil zu ändern, zu begleiten.

Keine Panik. Wir sind keine Opfer unserer Gene

Durch unseren Lebensstil beugen wir vor und kontrollieren die Entzündungsprozesse, die uns im Innersten zusammenhalten. So beeinflussen wir auch die Aktivität unserer Gene. Lebensstil ist wie wir essen, wie viel wir uns bewegen, wie wir schlafen und regenerieren. Und - dieser Faktor ist leider am schwierigsten zu kontrollieren – wie viel Stress wir aushalten müssen.

GENE EINMAL ANDERS GEDACHT

Was ist ein Gen? Das ist eine Frage ohne leichte Antwort. In der klassischen Genetik, steht das Gen für ein Konzept der Vererbung, für eine Einheit, die Charakterzüge von den Eltern an den Nachwuchs weitergibt. Dann folgte die biochemische Forschung mit ihrer Sicht. Jedem Enzym, jedem Protein wurde ein Gen zugeordnet.

Unsere Vorstellung von die Welt der Gene ist aus meinem Blickwinkel in eine Mischform von den beiden. Mit der Molekularbiologie vollzog sich wieder eine Änderung des Blickwinkels. Gene wurden zu konkreten Molekülen und Proteine Stück für Stück über DNS- und RNS Transkripte zusammengebaut. Dieses Konzept definiert Chromosomen als eine Vielzahl aneinander geknüpfter aufgewickelter DNS-Moleküle.Für die Wissenschaftler an der vorderster Front gilt dieses Modell heute bereits als Auslaufmodell.

Das Genom der Postmoderne ist ungeheuer komplex und besteht aus einer Vielzahl sich überlappender Transkripte. Es finden sich Gene innerhalb von Genen und zahllose eigenartige Anordnungen. Die RNS-Moleküle sind in diesem Weltbild nicht nur ein Mittler der Proteinsynthese, sondern auch ein Akteur, der in der Lage zu sein scheint, die DNS-Moleküle neu zu schreiben.

Forscher sprechen heute von einem Kontinuum der Gene.

Die Grenzen zwischen den Genen verschwimmen. Die Kommunikation zwischen den DNS-, RNS- und Eiweißmolekülen ist kompliziert und basiert wohl auch auf einem komplexen Regulationssystem aus Regelkreisen und Rückkoppelungsschleifen.

Forscher sprechen heute von einem Kontinuum der Gene. Die Einheit des Chromosoms löst sich auf. Die Gene entsprechen wohl mehr einem eng verwobenen Netzwerk als einem Strang, in dem sich bei näherem Hinsehen die Chromosomen auflösen. Auch in der Genetik ist die Welt nicht mehr linear.

 

Fliegen statt sitzen