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Müde im Kopf? Oder müde in den Beinen? Im Kopf wird gewonnen!
07-10-20061068Views

Müde im Kopf? Oder müde in den Beinen? Im Kopf wird gewonnen!

Der Countdown für den IRONMAN Hawaii, die Weltmeisterschaft in der Triathlon-Langdistanz hat begonnen. Die meisten Athleten aus Europa sind schon auf dem Weg nach Kona, um den jet-lag rechtzeitig aus dem Körper zu kriegen und genügend Zeit für die Klima-Anpassung zu haben.

Wenn der Kopf müde ist, erlahmt auch der Muskel

Ich habe in den letzten Tagen mit einigen Athleten gesprochen. Gleichgültig wer es war, ob Chris McCormack als einer der Top-Favoriten, Uwe Widmann als Geheimtip, Alexander Taubert als alter Hawaii-Hase oder Kjell Schiöberg als Agegrouper, alle beklagen, dass sie eben sehr müde seien. Das Training der letzten Wochen war hart. Deshalb ist es kein Wunder, wenn die Müdigkeit die Glieder schwer macht. Wer es jetzt schafft, sich optimal zu erholen, auszuruhen, Kraft im Kopf zu sammeln, hat die besten Chancen.

 

Der Organismus ist hier vereinfacht als
motorisches Energiesystem dargestellt. Über eine Vielzahl von Sensoren
werden die Aktivitäten des Organismus ebenso wie Umwelteinflüsse
registriert und verarbeitet. Der Schrittmacher im zentralen
Nervensystem kalkuliert die Gesamtheit aller eingehenden Impulse und
vergleicht das Ergebnis mit dem Sollwert. Der Sollwert gibt die
Referenz für Korrekturen vor. Er repräsentiert Normwerte, die erfüllt
sein müssen, damit das Überleben zu jedem Zeitpunkt der körperlichen
Belastung gewährleistet ist. Der Schrittmacher sendet die entsprechende
Korrekturen an die Peripherie (Skelettmuskel, Herz, Atmung etc).
Nachdem die Anpassung an die neue Situation erfolgt ist, beginnt der
Prozess erneut. So entsteht ein stabiler um eine Baseline
oszillierender Zustand.
So oszilliert beispielsweise die
Herzfrequenz, der Glukosespiegel, die Anzahl aktivierter Muskelfasern.
Wenn das Gehirn keine Impulse an den Muskel zurücksendet, dann hört
auch der Muskel auf sich zu bewegen, d.h. Höchstleistungungen erfordern
viel mentale Ausdauer, um die Impulsfrequenz bis zum Wettkampfende
möglichst hoch zu halten.

Deshalb heisst es auch mit Recht, ein Wettkampf wird im Kopf gewonnen.

http://www.biestmilch.de/biestmilch-matrix/regelkreise/informations-verarbeitung.html

Susann

Susann

Susann is the biest prototype and head of the team. She is Austrian, has studied medicine, meaning she is a medical doctor and the Biesters' alpha wolf. Susann continuously produces new ideas, is strong in making concepts and is practically always ON FIRE. Without her BIESTMILCH wouldn't be where and what it is today, and anyway - not possible.

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