Vor einigen Tagen hat mir Kjell ( www.carpe-training.de und http://ironhamburger.blogspot.com/) eine Mail aus Portland geschickt. Er verbringt dort die letzte Phase seiner Vorbereitungszeit für den IRONMAN Hawaii www.ironmanlive.com. Vor ca. 14 Tagen kam er ziemlich fertig aus dem Trainingslager auf Mallorca zurück. Er hatte einen Sturz vom Rad einigermaßen glimpflich überlebt, aber das Knie tat weh. Zusammenfassend lautete sein Kommentar nüchtern, so wie sie eben sind, die leidenschaftlichen Triathleten nahe dem Wahn:»Ich habe gut trainiert!«
In der Mail aus Portland dann folgendes Statement von Kjell:
»Ich war jetzt doch beim Arzt. Das hat mich 170 USD gekostet. Und was sagte der! Sie haben einfach nur Schmerzen, sonst ist da nichts.«
Was lehrt uns das? Dem Körper Zeit für Heilungsprozesse geben?
Häufig sind es Miniläsionen im Bereich des Muskels, des Bindegewebes, der Bänder oder der Gelenkskapsel, die so winzig sind, dass wir sie nicht nachweisen können, die unvergleichlich starke Schmerzen hervorrufen.
Wenn wir müde und erschöpft sind, treten Schmerzen mehr in den Vordergrund. Die Schmerzschwelle sinkt. Das kennt eigentlich jeder. Kann doch Müdigkeit allein schon schmerzhaft sein!
Schmerz ist ein Zustand, eine Ausdrucksform des Körpers und nicht an einem bestimmten Punkt fest zu machen. So wechselt die Schmerzempfindlichkeit und die Stärke der Schmerzempfindung mit den Lebensumständen.
So wird Kjell durch die Anspannung des Wettkampfes, die Konzentration auf ein Ziel, seinen Schmerz bald nicht mehr spüren, ihn vergessen.
Biestmilch fördert Heilunsprozesse. Und Biestmilch moduliert das Stress-System. Biestmilch wird mit großem Erfolg bei chronischem Schmerzsyndrom eingesetzt.


