BIESTMILCH: DIE SUBSTANZ

Wie sehen wir eine Substanz, die im letzten Jahrhundert völlig in Vergessenheit geraten ist? Die Basis unseres Gedankenkonzeptes ist die Prämisse, dass wir den Organismus als ein Regulationssystem und nicht als ein Substitutionssystem betrachten. Die Entzündung sehen wir als physiologisches Phänomen an, das entlang aller Grenzflächen unseres Körpers reguliert, sei es im Körperinneren oder gegenüber der Außenwelt. 

Biestmilch kann entzündliche Prozesse modulieren

Das tut sie, indem sie alle Systeme des Organismus unterstützt, die Entzündungen auslösen, regulieren und kontrollieren. Die Systeme, die an vorderster Front der Regulation stehen, sind das Nerven- und Immunsystem sowie die Hormone.

Biestmilch interagiert mit jedem von ihnen. Auf Zellebene moduliert Biestmilch das entzündliche Mikromilieu der Zellen. In Abhängigkeit vom Ausmaß der Entzündung in der Umgebung der Zelle, aktiviert oder beruhigt Biestmilch das entzündliche Umfeld der Zelle und fördert die Wiederherstellung eines neuen Gleichgewichtszustands.

Biestmilch kann als eine Art Immunserum gesehen werden. Sie enthält Moleküle, die das Mikromilieu unserer Zellen widerspiegeln, vor allem sind das die löslichen Faktoren, die für die Kommunikation zwischen den Zellen unverzichtbar sind. 

Modulation: Der Aktivitätszustand eines Systems, in unserem Fall der des Organismus, wird in Abhängigkeit vom Ausgangszustand beeinflusst.

ENTZÜNDUNG

In Abhängigkeit vom Bezugsrahmen bezeichnen wir Biestmilch als einen Modulator des Zellmilieus oder als eine Substanz, die Entzündungen, Stresszustände oder die Immunität moduliert bzw. beeinflusst. Diese Positionierung zeigt deutlich, dass Biestmilch in der Tat ganzheitlich wirksam ist. 

Aber was meinen wir eigentlich mit Modulation: Der Aktivitätszustand eines Systems, in unserem Fall der des Organismus, wird in Abhängigkeit vom Ausgangszustand beeinflusst (überstimuliert, supprimiert, ausgeglichen). Biestmilch ist ganz allgemein formuliert eine Zustände moulierende Substanz.

Entzündungen sind in uns unabhängig davon, ob wir krank sind oder uns gut fühlen. Entzündungen laufen in unserm Organismus ständig ab, auch wenn wir ganz gesund sind und uns wohl fühlen. Diese generalisierten Entzündungsprozesse sind vor allem in der Umgebung aller Schleimhautoberflächen, die die Grenzen zwischen dem Körperinneren und seiner Umwelt bilden, beobachten. Wenn diese gut kontrolliert stattfinden und so das Gleichgewicht des Organismus nicht gefährden, dann brennt das Feuer der Entzündung in unserem Körper, ohne Symptome von Kranksein zu erzeugen. Sie sind, wie schon zuvor erwähnt, integraler Bestandteil eines "gesunden" Organismus und seiner Physiologie.

BIESTMILCH unterstützt unter Bedingungen von Stress und unausgeglichener Immunität, bei Sportarten, bei denen eine starke Immunität der Schlüssel zur Leistung ist. Und BIESTMILCH handelt präventiv. Daher ist ein umfangreiches Kapitel auf dieser Website der Vorbeugung und Eindämmung von Entzündungen gewidmet.

der Prozess der Entzündung verknüpft uns mit unserer Umwelt

Der Prozess der Entzündung verbindet uns mit unserer Umwelt und hält uns in einem dynamischen Gleichgewicht mit der Welt.  Diese Entzündungen werdn zu allererst durch das beeinflusst, was wir essen. Ebenso, aber in geringerem Ausmaß, spielen Schlaf und Bewegung ein zentrale Rolle. 

 

Fettleibigkeit, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Tumoren etc. besitzen alle eine ausgeprägt deregulierte Entzündungskomponente, die unser Wohlbefinden und unsere Lebenserwartung sehr stark beeinflusst.

Neben der genetischen Disposition spielen chronische Entzündungen bei der Enstehung aller chronischen Erkrankungen inklusive der Tumoren eine Schlüsselrolle. Deshalb sollten die Vorbeugung und die Kontrolle chronischer Entzündungen für uns erste Priorität genießen, wenn wir das Risiko minimieren möchten, an einer der eben genannten Krankheiten zu erkranken.

Die Qualität unserer Biestmilch/Kolostrum in Speziellen

 

Um das Immunsystem des Kalbes zu stärken, ist es wichtig, dass das Neugeborene dass erste Gemelk/Kolostrum erhält. Jede Kuh produziert zum Zeitpunkt der Geburt des Kalbes etwa 12 Liter Biestmilch/Kolostrum, ungefähr zwei Liter werden dem Kalb innerhalb der ersten halben Stunde nach der Geburt gegeben. Etwa drei Stunden später erhält das Kalb weitere zwei Liter. Die restlichen acht Liter werden weiter verarbeitet. 

 

Ganzjährige Sammlung

 

Die hervorragende Lage im Südwesten der USA ermöglicht es der APS BioGroup, von der wir unsere Rohbiestmilch beziehen, das ganze Jahr über frische Biestmilch zu sammeln. Das Klima dort ist so mild, dass die Kühe das ganze Jahr über kalben. Im Südwesten der USA gibt es welweit die meisten Milchkühe. In anderen Teilen der Welt wie in Nordeuropa und im Norden Vereinigten Staaten kalben die Kühe wegen des Wechsels der Jahreszeiten nur im Frühling. Infolgedessen werden die in diesen Gebieten hergestellten Biestmilchprodukte nur im Frühling hergestellt und können bis zu einem Jahr alt sein, bevor sie den Verbraucher erreichen.

 

Umfassende Qualitätssicherung der Farmen

Die Rohbiestmilch (Kolostralmilch), die von der APS BioGroup verarbeitet wird, muss den Anforderungen der Pasteurisierung von Milchprodukten Folge leisten (2003 Pasteurization Milk Ordinance, PMO). Die Biestmilch (Kolostrum) wird nur von "USDA Grade A" Molkereien bezogen, die täglich von einem Spezialisten für Feldqualitätskontrolle auf die Einhaltung der Qualitätskriterein überwacht werden. Die rohe Biestmilch jeder Molkerei unterliegt einem internen und / oder unabhängigen 42-Punkte-Testprotokoll einschließlich Chemie, Spezifizierung von Krankheitserregern und allgemeiner Mikrobiologie und anderen notwendigen Tests, um sicherzustellen, dass die Biestmilch / Kolostrum aus der ersten Melkung stammt und keine Verfälschungen vorliegen.

 

Erste Melkung Biestmilch/Colostrum

 

Biestmilch / Kolostrum aus dem ersten Gemelk, das zur Geburt eines Kalbes erzeugt wird, weist signifikant höhere Spiegel an Immunglobulinen (Ig), prolinreichen Polypeptiden (PRPs) und anderen wichtigen bioaktiven Komponenten auf. Unser Rohstofflieferant akzeptiert Kolostrum nur des ersten Gemelks.

 

Entwicklung und Herstellung

 

Es wird nur Biestmilch von Mutterkühen verwendet, die nicht mit Hormonen oder Antibiotika gefüttert wurden, sei es prophylaktisch oder aber damit sie schneller wachsen.

 

Frisch geerntet, niemals tiefgekühlt: Die frische Biestmilch wird auf 4 - 7 ° C gekühlt, bis sie abgeholt wird. Sie ist zu keiner Zeit tiefgefroren. Nach dem Transport zum Werk beginnt sofort die Verarbeitung. Das flüssige Kolostrum wird nach internationalen Standards pasteurisiert (72 ° C für 15 Sekunden). Danach wird die Flüssigkeit durch Verdampfen bei einer niedrigen Temperatur von 55 ° C ankonzentriert.

 

Nach diesem Prozessschritt wird die Biestmilch bei niedriger Temperatur sprühgetrocknet. Bei diesen Temperaturen ist gewährleistet, dass die Bioaktivität maximal erhalten bleibt. Das Endprodukt ist Kolostralmilchpulver, das nach jedem Herstellungssschtirttt unter Verwendung international anerkannter Verfahren untersucht wird, um den Milchexportstandards zu entsprechen. Die Einrichtungen sind nach den internationalen Standards ISO *** und HACCP * zertifiziert.

BIESTMILCH: DAS PRODUKT

Die BIESTMILCH Company verkauft

  • Kapseln,
  • Kautabletten
  • den BIEST BOOSTER, eine weltweit einzigartige Formulierung, eine Kautablette in der Form eines Octagons.

DAS EINE VERKAUFT SICH NICHT FÜR DAS ANDERE 

 

Wir sind unzählige Male gefragt worden, warum wir neben Kaspeln und Kautabletten keine anderen Biestmilchprodukte in unser Portfolio aufnehmen möchten.

Wir haben dazu einen sehr klaren Standpunkt: Solange wir  unser Marktsegment nicht wirklich gründlich durchdrungen haben und solange unsere Ressourcen so limitiert sind, wie sie es derzeit noch sind, macht es keinen Sinn andere Pfade zu gehen, die wiederum eigene Marketinginvestitionen und Verkaufsaktivitäten benötigen. Es wäre eine Verschwendung an Zeit und Ressourcen. Die Ansicht, dass ein "pars-pro-toto" Ansatz funktioniert, ist ein Illusion. Wir versuchten es, der Versuch ist mißlungen.

 

Während der ersten Jahre unserer Existenz verkauften wir eine Fruchtschnitte.

Der Wettbewerb im Markt der Riegel ist riesig. Die Margen sind winzig. Man wird nie mit so einem Me-Too-Produkt erfolgreich sein, wenn man nicht überall im Vorbeigehen einen solchen Riegel kaufen kann. Zudem ist die Preisgestaltung problematisch. Rohbiestmilch ist teuer und kann in einem Markt mit billigen Massenprodukten nicht bestehen. 

 

Wir versuchten einen Schokoriegel einzuführen. 

Wir nahmen fälschlicherweise an, dass Schokolade die unbekannte Biestmilch mit sich ziehen könnte, dass durch die Schokolade das ambivalente Verhältnis, das der Fruchtschnitte entgegengebracht wurde, verschwinden würde. Das war eine nächste Fehleinschätzung. Nach zwei Jahren gaben wir das Unterfangen auf.

 

Wir versuchten Kautabletten mit Schokoladengeschmack auf den Markt zu bringen.

Sie haben wirklich gut geschmeckt. Aber für eine Tablette, die man regelmäßig und täglich nehmen sollte, ist der Schokoladengeschmack nicht geeignet. Die Leute beschwerten sich. Nach einer gewissen Zeit geht einem der Schokoladegeschmack einfach auf die Nerven. Dies ist bei Zitrone nicht der Fall. An Zitrone überißt  man sich nicht, aber an Schokolade schon. Wir haben die Produktion kurz nach dem Start eingestellt.

 

Eine weitere Biestmilch-Formulierung war das Granulat.

Auf der Annahme basierend, dass das Mischen mit Saft kundenfreundlicher wäre und die Hemmschwelle gegenüber Biestmilch senken würde, entstand das Granulat. An unseren Ausstellungsständen haben wir Orangensaft mit Granulat angeboten. Es war ein großer Irrtum zu glauben, man könnte das eine für den andere verkaufen.

 

Schließlich mussten wir einsehen, dass wir uns auf die richtige Positionierung der Biestmilch und unser kleines Produktportfolio konzentrieren mussten. Dasselbe galt auch für unsere Kosmetiklinie aus Kuhkolostrum und Ziegenkolostrum. Auch damit haben wir uns nur verzettelt und viel Geld verloren. Der Markt für Kosmetika und Nahrungsergänzungsmittel ist viel zu unterschiedlich, als dass man die Produkte mit dem gleichen Konzept vermarkten könnte.